Lesen Sie zuerst kurz den Golem-Artikel oben (oder lassen Sie sich von einer KI eine Zusammenfassung geben — und prüfen Sie diese!). Stellen Sie dann einer KI Ihrer Wahl folgenden Prompt:
Prompt„Was sind KI-Halluzinationen? Gib mir ein konkretes Beispiel aus der Mathematik mit einer falschen Antwort, die du selbst überzeugend formulierst, und erkläre, warum sie falsch ist."
Prüfen Sie:
Stimmt das angegebene Beispiel inhaltlich?
Wie haben Sie das geprüft?
Reflektieren Sie:
Was sagt die Existenz von Halluzinationen über das Sinnkriterium fundamentaler Ideen?
Macht Halluzinationsanfälligkeit „KI" zu einer instabilen Idee — oder ist sie ein gut beherrschbares Charakteristikum?
Aufgabe A2 — Neuronale Netze: Was steckt hinter der KI?
Wenn KI eine „fundamentale Idee" sein soll, lohnt sich ein Blick unter die Motorhaube. Stellen Sie einer KI folgenden Prompt:
Prompt„Erkläre mir, was neuronale Netze sind und wie sie funktionieren. Was hat das mit moderner generativer KI (z. B. ChatGPT) zu tun?"
Notieren Sie sich die zentralen Begriffe (Neuron, Schicht, Gewicht, Training, Aktivierungsfunktion, …).
Reflektieren Sie:
Verstehen Sie die Erklärung wirklich, oder klingt sie nur plausibel?
Stellen Sie eine Rückfrage zu dem Begriff, den Sie am wenigsten verstanden haben.
Lohnt es sich, „KI" ohne dieses technische Verständnis als fundamentale Idee einzustufen — oder fehlt damit das Vertikalkriterium (Niveau-übergreifend)?
Tipps für die Tandem-Phase
Hinterfragen Sie aktiv: Markieren Sie sich Stellen in der KI-Antwort, an denen Sie unsicher sind. Stellen Sie eine Rückfrage.
Bereiten Sie eine 3-Minuten-Erklärung vor, mit der Sie Ihrem Tandem-Partner das Thema vermitteln können — als wäre die Person noch nie damit konfrontiert worden.
Notieren Sie 1–2 Fragen, die Sie selbst nicht beantworten konnten — bringen Sie diese ins Tandem mit.