Grundlagen der Informationstechnologien

Sitzung 2 — TandemLab, Reflexion & Peripherie

Wintersemester 2026/27

PH Weingarten

Übersicht

  • Organisatorisches: Rückblick und Ablauf
  • KI-TandemLab: Was ist das, wie funktioniert es?
  • TandemLab-Runde: Was macht welche Hardware?
  • Sitzungsreflexion: Was ist das? – Reflexion zu Sitzung 1
  • Input: Peripherie – Eingabe, Ausgabe, Speicher, Anschlüsse
  • Abschluss und Aufgabe

Rückblick: Sitzung 1

Daten – Nachrichten – Informationen

Zeichen werden erst durch Deutung zur Information

Analog und digital

Stufenlos gegenüber gestuft – abtasten, runden, als Zahl speichern

Das EVA-Prinzip

Eingabe → Verarbeitung → Ausgabe, dazu Speicher

Von-Neumann-Rechner

Programm und Daten im selben Speicher, verbunden über Busse

Geräte

PC, Laptop, Smartphone, Smartwatch: gleiches Prinzip, anderer Aufbau

Eigener Computer

Szenario, Anforderungen, Stückliste

Ablauf heute

Organisatorisches10 min
→
TandemLab35 min
→
Reflexion zu Sitzung 115 min
→
Input: Peripherie25 min
→
Abschluss5 min

Danke für Ihr Feedback!

Zu Sitzung 1 kam viel Rückmeldung – insgesamt positiv. Das Tempo war vielen eher zu schnell.

Deshalb heute

  • Mehr Zeit zum Wiederholen – im TandemLab
  • Reflexion zu Sitzung 1 gemeinsam in der Sitzung
  • Etwas weniger Input, dafür anschaulicher

Das KI-TandemLab

Ein Werkzeug auf franke-lab.de: gemeinsam lernen, mit KI als Hilfe

Lernen im Tandem

Sie arbeiten zu zweit. Die Tandems werden zufällig gebildet.

Zwei Puzzleteile

Gruppe A und Gruppe B bekommen unterschiedliche Inhalte. Erst zusammen ergibt sich das ganze Bild.

KI als Lernhilfe

Sie klären Ihre Begriffe mit einem KI-Tool Ihrer Wahl – und prüfen die Antworten.

Feste Phasen

Die Lehrkraft startet die Phasen, ein Timer läuft für alle sichtbar mit.

So läuft eine Runde

1 · BeitretenLink oder QR-Code, Name und Passwort eingeben
→
2 · WarteraumWarten, bis alle da sind
→
3 · ArbeitsphaseAllein: Ihre Aufgabe (A oder B) mit KI erarbeiten
→
4 · TandemphaseZu zweit: sich gegenseitig erklären, dann gemeinsame Aufgabe

Sie brauchen

  • Laptop oder Smartphone
  • ein KI-Tool in einem zweiten Tab

Timer im Blick behalten

Die Phasen wechseln automatisch. Notieren Sie Ihre Stichpunkte rechtzeitig.

Mit KI arbeiten

Ein KI-Tool Ihrer Wahl

  • Empfohlen: Academic Cloud mit PH-Account (Datenschutz)
  • Andere Tools sind möglich
  • KI-Richtlinie der PH Weingarten beachten

Gut fragen

  • „Erkläre mir … in einfachen Worten für Einsteiger.“
  • „Gib mir ein Beispiel aus dem Alltag.“
  • „Stimmt meine Erklärung? …“

Antworten prüfen

KI kann sich irren. Vergleichen Sie mit dem Material im TandemLab und fragen Sie nach, wenn etwas nicht zusammenpasst.

Eigene Worte

Sie erklären Ihrem Partner später alles selbst – ohne vorzulesen. Halten Sie nur Stichpunkte fest.

Kurze Befragung

Die heutige Runde wird für die Lehrforschung ausgewertet – pseudonym

Freiwillig

Beim Beitreten fragt das TandemLab nach Ihrer Einwilligung. Sie können auch ohne Evaluation teilnehmen – ohne Einfluss auf Noten oder Bewertung.

Persönlicher Code statt Name

Aus vier Angaben, die nur Sie kennen: je 2 Buchstaben der Vornamen von Mutter und Vater, Geburtstag, 1. Buchstabe des Geburtsorts.

Kurzer Fragebogen nach dem Tandem

  • Welche KI-Tools haben Sie genutzt?
  • Was haben Sie herausgefunden?
  • Was war im Tandem neu für Sie?

Was nicht erhoben wird

Keine Tonaufnahme. Den Chatverlauf mit der KI können Sie freiwillig mitschicken, müssen aber nicht.

Jetzt beitreten

Passwort

gdit

Diese Sitzung wählen

Vor Ort: GdIT26_2 — Die Bauteile eines Computers
Per Zoom: GdIT26_2_Zoom — Die Bauteile eines Computers

Was macht welche Hardware?

TandemLab-Runde: Jede Gruppe hat nur einen Teil der Bauteile – zusammen ergibt sich das Puzzle

Gruppe A · Rechnen

Prozessor (CPU)
Grafikkarte (GPU)

Takt, Kerne, Cache · viele Kerne gleichzeitig, Grafikspeicher

Gruppe B · Speichern und Verbinden

Arbeitsspeicher (RAM)
SSD
Mainboard

Größe, DDR5 · dauerhaft speichern · was passt zusammen?

Gemeinsame Aufgabe im Tandem

Erklären Sie sich gegenseitig Ihre Bauteile. Beschreiben Sie dann zusammen: Was passiert nacheinander, wenn Sie ein Spiel starten? Welches Bauteil übernimmt welche Aufgabe?

Arbeitsphase 15 minTandemphase 10 min

Die Sitzungsreflexion

Lernen festhalten

Nach jeder Sitzung halten Sie in eigenen Worten fest: Was habe ich gelernt? Was ist noch unklar?

Ihr E-Portfolio

Die Reflexionen kommen in Ihre Mahara-Seite. Das E-Portfolio ist die Prüfungsleistung dieser Veranstaltung.

Anonymes Feedback

Vier kurze Regler zu Verständlichkeit, Tempo, Interaktivität und Gesamteindruck. Damit passe ich die nächste Sitzung an.

Das Reflexionstool ist eine Schreibhilfe: Zu jedem Thema gibt es eine Leitfrage und ein Bild aus den Folien. Am Ende kopieren Sie alles mit einem Klick nach Mahara.

Jetzt: Reflexion zu Sitzung 1

  1. 1
    Reflexionstool öffnenQR-Code oder Link: Sitzung 1
  2. 2
    Abschnitte ausfüllenDer graue Text ist eine Vorlage – einfach hineinklicken und weiterschreiben
  3. 3
    Vorschau generierenPrüfen, ob alles drin ist
  4. 4
    HTML kopieren → MaharaIn Mahara im Textfeld die HTML-Ansicht öffnen und einfügen
  5. 5
    Feedback abschickenDie vier Regler – anonym

ca. 15 min

Ihr Entwurf bleibt im Browser gespeichert. Sie können zu Hause weiterschreiben – im selben Browser.

Input: Zentraleinheit und Peripherie

Peripheriegeräte bringen Daten hinein, geben sie aus oder speichern sie dauerhaft

Eingabe
Zentraleinheit
Ausgabe
Massenspeicher
Anschlüsse
Tastatur
Maus
Mikrofon
Kamera
CPU
RAM
GPU
Mainboard
Monitor
Lautsprecher
Drucker
Beamer
SSD / Festplatte
USB-Stick
CD / DVD / Blu-ray
Cloud
USB / HDMI
Bluetooth
WLAN
Peripherie: alles rund um die Zentraleinheit

Eingabegeräte

Sie wandeln etwas aus der Welt in Daten um – sortiert nach der Art der Eingabe

Tasten und Berührung

Tastatur, Maus, Touchpad, Touchscreen, Gamecontroller

Ton

Mikrofon, Headset – z. B. für Diktat oder Sprachassistenten

Bild

Kamera, Webcam, Scanner, Barcode-Scanner, Fingerabdruck, Gesichtserkennung

Bewegung und Position

Bewegungssensor, GPS, VR-Controller, Pulssensor der Smartwatch

Druck, Ton, Licht, Bewegung→Sensor misst (analog)→wird digitalisiert→Daten an die Zentraleinheit

Ausgabegeräte

Sie machen Daten für Menschen wahrnehmbar – der umgekehrte Weg

Bild

Monitor, Display, Beamer, VR-Brille

Druck

Laserdrucker, Tintenstrahldrucker, 3D-Drucker

Ton

Lautsprecher, Kopfhörer

Fühlen

Vibration im Smartphone oder Controller, Braillezeile zum Ertasten von Text

Daten aus der Zentraleinheit→werden umgewandelt→Licht, Ton, Papier, Bewegung

Bilder aus Pixeln: die Auflösung

Ein Bildschirm besteht aus vielen kleinen Bildpunkten, den Pixeln

RGBBild aus 10 × 8 Pixelnein Pixel = Rot, Grün, BlauMischung ergibt die Farbe
NamePixel (Breite × Höhe)Mio. Pixel
HD1280 × 7200,9
Full HD1920 × 10802,1
QHD2560 × 14403,7
4K (UHD)3840 × 21608,3
8K7680 × 432033,2

4K hat viermal so viele Pixel wie Full HD. Wie scharf ein Bild wirkt, hängt auch von der Bildschirmgröße ab: Pixel pro Zoll (ppi).

Bildschirmtechnik: LCD, Mini-LED, OLED

Wie aus Daten Licht wird – drei Bauarten, von der Seite betrachtet

LCD (mit LED-Licht)

Farbfilter R G BFlüssigkristall: Licht durch / blockiertLED-Hintergrundlicht (immer an)
  • Licht von hinten, Kristalle lassen es durch oder sperren es
  • günstig und weit verbreitet
  • Schwarz ist nie ganz schwarz

Mini-LED

Farbfilter R G BFlüssigkristallviele kleine LED-Zonen, einzeln dimmbar
  • ein LCD mit tausenden kleinen LEDs
  • dunkle Bildstellen: LEDs dort aus
  • besserer Kontrast

OLED

selbstleuchtende Pixel – aus = schwarz
  • jedes Pixel leuchtet selbst
  • echtes Schwarz, sehr dünn, auch biegsam
  • Smartphones, Smartwatches, TVs

Massenspeicher im Überblick

SpeicherSo wird gespeichertStärken und SchwächenTypisch für
HDD (Festplatte)magnetisch, drehende Scheibenviel Platz für wenig Geld – aber langsamer und stoßempfindlichBackup, Netzwerkspeicher, Server
SSDelektrisch (Flash), keine beweglichen Teilesehr schnell, leise, stoßfestLaufwerk für System und Programme
USB-Stick, Speicherkarteelektrisch (Flash)klein, zum MitnehmenDaten mitnehmen, Kamera
CD, DVD, Blu-rayoptisch, mit Laser gelesengünstig, gut lagerbar – heute seltenFilme, Archiv
Cloud-Speicherauf Servern im Internet (dort wieder HDD/SSD)überall verfügbar, leicht zu teilen – braucht Internet, Datenschutz beachtenNextcloud, OneDrive, iCloud

Massenspeicher behalten ihre Daten auch ohne Strom – im Gegensatz zum Arbeitsspeicher (RAM).

Wie schnell sind Massenspeicher?

Lesegeschwindigkeit beim Lesen großer Dateien, gerundete Richtwerte

HDDca. 0,25 GB/sSSD über SATAca. 0,55 GB/sSSD NVMe (PCIe 4.0)bis ca. 7 GB/sSSD NVMe (PCIe 5.0)bis ca. 14 GB/s

Was heißt GB/s?

Gigabyte pro Sekunde: so viele Daten liest das Laufwerk in einer Sekunde, wenn es eine große Datei am Stück liest. Beispiele aus dem Alltag: nächste Folie.

Der Anschluss bremst mit

Dieselbe Flash-Technik ist über SATA viel langsamer als über PCIe. Das Mainboard entscheidet, was möglich ist.

Was heißt GB/s im Alltag?

Wie lange dauert es, eine Datei zu lesen oder zu laden?

DateiGrößeHDD
0,25 GB/s
SSD SATA
0,55 GB/s
SSD NVMe
7 GB/s
Internet
100 Mbit/s
Ein Handyfotoca. 5 MB0,02 s0,01 s0,001 s0,4 s
1 Stunde 4K-Video vom Handyca. 20 GB80 s36 s3 sca. 27 min
Ein großes Computerspielca. 150 GB10 min4,5 min21 sca. 3,3 h

Die Einheiten

1 GB = 1.000 MB · 1 MB = 1.000 KB. Ein Foto ist winzig, ein Spiel ist so groß wie 30.000 Fotos.

Achtung: Bit und Byte

Internet wird in Megabit pro Sekunde angegeben. 8 Bit = 1 Byte, also sind 100 Mbit/s nur 12,5 MB/s – das Spiel lädt über drei Stunden.

Rechnung: Größe ÷ Geschwindigkeit, gerundet · Größen sind typische Richtwerte

Wie speichern Massenspeicher 0 und 1?

Drei physikalische Wege zum selben Ziel: zwei Zustände, die erhalten bleiben

Magnetisch (HDD)

100110Kopf

Ein Kopf schwebt über der drehenden Scheibe und richtet winzige Magnetbereiche aus. Die Richtung steht für 0 oder 1.

Elektrisch (Flash, SSD)

KanalSteuer-Gate−−−−geladen → 0KanalSteuer-Gateleerleer → 1Floating Gate hält Elektronen fest

Elektronen werden in einer winzigen Speicherzelle eingesperrt. Sie bleiben dort auch ohne Strom: geladen oder leer.

Optisch (CD, DVD, Blu-ray)

SchutzschichtMetallschichtKunststoffLandLicht kommt zurückPitLicht wird gestreut= Laser mit Lichtsensor

Ein Laser tastet Vertiefungen (Pits) und Flächen (Lands) ab. Die unterschiedliche Reflexion wird zu 0 und 1.

Anschlüsse: Kabel und Funk

So kommt Peripherie an den Computer

Mit Kabel

USB / USB-C / Thunderbolt

Daten, Strom und oft auch Bild – ein Stecker für fast alles

HDMI und DisplayPort

Bild und Ton zum Monitor, Fernseher oder Beamer

LAN

Netzwerkkabel: stabil und schnell

Per Funk

Bluetooth

Kurze Strecke, wenig Strom: Maus, Tastatur, Kopfhörer, Smartwatch

WLAN

Netzwerk ohne Kabel, z. B. zum Drucker oder ins Internet

NFC

Wenige Zentimeter: mit dem Smartphone bezahlen

USB

Universal Serial Bus: Daten, Strom und über USB-C auch Bild

USB-Aalt, nur eine RichtungMicro-USBältere HandysUSB-Cbeidseitig
Name auf der PackungTechnischDaten
USB 2.0USB 2.00,48 Gbit/s
USB 5GbpsUSB 3.2 Gen 15 Gbit/s
USB 10GbpsUSB 3.2 Gen 210 Gbit/s
USB 20GbpsUSB 3.2 Gen 2×2 / USB420 Gbit/s
USB 40GbpsUSB440 Gbit/s
USB 80GbpsUSB4 Version 2.080 Gbit/s, in eine Richtung bis 120
USB-C ist nur die Steckerform. Was ein Anschluss kann, hängt vom Standard ab – und vom Kabel. Strom: mit USB Power Delivery bis 240 W (48 V × 5 A), genug für große Laptops.

Stand: Oktober 2026 · Werte: maximale Datenrate laut Standard, im Alltag meist weniger

Thunderbolt

Ein Anschluss für alles: Docking-Station, Monitore, externe SSD

Gleicher USB-C-Stecker – erkennbar am Blitz-Symbol

VersionSeitDatenBesonders
Thunderbolt 3201540 Gbit/serstmals mit USB-C
Thunderbolt 4202040 Gbit/sMindeststandard: 2 Monitore in 4K, Hubs
Thunderbolt 5202480 Gbit/sbis 120 Gbit/s in eine Richtung für Monitore, bis 240 W
Thunderbolt bündelt Daten, Bild, Strom und PCI Express in einem Kabel. Damit laufen sogar externe Grafikkarten und sehr schnelle SSDs. Thunderbolt 5 entspricht technisch USB4 Version 2.0, ist aber strenger zertifiziert.

Stand: Oktober 2026 · Werte: maximale Datenrate laut Standard, im Alltag meist weniger

HDMI und DisplayPort

Bild und Ton zum Monitor, Fernseher oder Beamer

HDMITV, Konsole, BeamerDisplayPortPC-MonitoreUSB-C mit Bild
StandardDatenBeispiel
HDMI 2.018 Gbit/s4K mit 60 Hz
HDMI 2.148 Gbit/s4K mit 120 Hz, 8K
HDMI 2.2 (2025)96 Gbit/sbis 16K, Kabel „Ultra96“
DisplayPort 1.432,4 Gbit/s4K mit 120 Hz
DisplayPort 2.180 Gbit/ssehr schnelle Gaming-Monitore, auch über USB-C
Beide übertragen Bild und Ton. HDMI ist bei Fernseher, Konsole und Beamer Standard, DisplayPort bei PC-Monitoren. Viele Laptops geben das DisplayPort-Signal direkt über USB-C aus.

Stand: Oktober 2026 · Werte: maximale Datenrate laut Standard, im Alltag meist weniger

LAN (Ethernet)

Netzwerk per Kabel: zum Router, Switch oder ins Firmennetz

RJ458 KontakteRastnase
StandardDatenKabel
Gigabit-Ethernet1 Gbit/sCat 5e
2.5G-Ethernet2,5 Gbit/sCat 5e reicht
5G-Ethernet5 Gbit/sCat 5e / Cat 6
10G-Ethernet10 Gbit/sCat 6A, bis 100 m
Ein Kabel ist stabiler und schneller als Funk und stört niemanden. Neue PCs haben oft schon 2,5 Gbit/s. Für neue Leitungen im Haus empfiehlt sich Cat 6A.

Stand: Oktober 2026 · Werte: maximale Datenrate laut Standard, im Alltag meist weniger

WLAN (Wi-Fi)

Netzwerk per Funk: Der Router verbindet die Geräte mit dem Internet

2,4 · 5 · 6 GHz
NameStandardFrequenzenmax. Daten
Wi-Fi 4802.11n2,4 / 5 GHz0,6 Gbit/s
Wi-Fi 5802.11ac5 GHz6,9 Gbit/s
Wi-Fi 6802.11ax2,4 / 5 GHz9,6 Gbit/s
Wi-Fi 6E802.11ax+ 6 GHz9,6 Gbit/s
Wi-Fi 7802.11be2,4 / 5 / 6 GHz23 Gbit/s
Wi-Fi 7 ist der aktuelle Standard: breitere Kanäle (320 MHz) und mehrere Frequenzen gleichzeitig (Multi-Link). Ein Laptop schafft davon meist bis 5,8 Gbit/s. Wi-Fi 8 ist in Arbeit – es soll vor allem zuverlässiger werden, nicht schneller.

Stand: Oktober 2026 · Werte: maximale Datenrate laut Standard, im Alltag meist weniger

Bluetooth

Funk für Zubehör: kurze Strecke, wenig Strom

VersionSeitWas neu war
Bluetooth 4.02010Low Energy: Fitnessband und Sensoren laufen monatelang
Bluetooth 5.02016doppelt so schnell (2 Mbit/s), mehr Reichweite
Bluetooth 5.22020LE Audio: besserer Ton, Auracast an viele Kopfhörer
Bluetooth 6.02024Channel Sounding: Entfernung auf Zentimeter messen
Bluetooth 6.32026aktuelle Version, Feinschliff
Bluetooth verbindet Geräte über kurze Strecken (meist um 10 m) mit wenig Strom: Kopfhörer, Maus, Tastatur, Smartwatch. Für große Datenmengen ist es zu langsam – dafür gibt es WLAN.

Stand: Oktober 2026 · Werte: maximale Datenrate laut Standard, im Alltag meist weniger

NFC

Funk für wenige Zentimeter: einfach antippen

bis ca. 4 cm
MerkmalWert
Reichweitewenige Zentimeter, meist bis ca. 4 cm
Frequenz13,56 MHz
Daten106, 212 oder 424 kbit/s
TypischBezahlen, Tickets, Ausweis, Zugangskarten, Kopfhörer koppeln
NFC (Near Field Communication) ist absichtlich sehr kurz: Man muss das Gerät bewusst an Karte oder Leser halten. Das macht es für Bezahlen und Ausweis sicherer. Die Datenmenge ist winzig – es geht um kurze Nachrichten, nicht um Dateien.

Stand: Oktober 2026 · Werte: maximale Datenrate laut Standard, im Alltag meist weniger

Alles in einem Gerät

Bei mobilen Geräten ist die Peripherie eingebaut

Smartphone

  • Eingabe: Touchscreen, Kameras, Mikrofon, Sensoren (GPS, Bewegung, Licht)
  • Ausgabe: Display, Lautsprecher, Vibration
  • Speicher: Flash-Speicher, fest eingebaut
  • Anschlüsse: USB-C, WLAN, Bluetooth, NFC, Mobilfunk

VR-Brille

  • Ausgabe: zwei kleine Displays, eins pro Auge – so entsteht ein 3D-Bild
  • Eingabe: Sensoren und Kameras verfolgen Kopf und Hände
  • Controller: Tasten, Bewegung, Vibration
  • Das Bild passt sich jeder Kopfbewegung sofort an
Der Touchscreen ist Eingabe und Ausgabe zugleich. Je kleiner das Gerät, desto mehr Peripherie steckt fest eingebaut im Gehäuse.

Icons: Lucide (ISC-Lizenz) · Abbildungen: eigene Darstellung

Fragen?


Sitzungsreflexion

Reflexion zu Sitzung 2

Abschnitte ausfüllen → HTML kopieren → in Mahara einfügen

QR-Code Reflexion Sitzung 2

To Do’s:

  • Mindmap zur Peripherie erstellen (Übung 2)
  • Ergebnis aus dem TandemLab in Mahara festhalten
  • Reflexion zu Sitzung 1 fertigstellen
  • Reflexion zu Sitzung 2 verfassen